Samstag, 16. September 2017

Wirtschaft (2)

Ausgangslage

Die Wirtschaftspolitik stützt sich häufig auf die großen Konzerne, weil diese in der Publizität die größten Wirkungen, sowohl positiver (Minister können mit China Großaufträge in Milliardenhöhe unterzeichnen) als auch negativer (mehrere tausend Arbeitsplätze gehen bei schlechter Auftragslage verloren) haben. Der größte Teil der Arbeitsplätze wird aber von der mittelständigen Industrie gestellt.

Fehlerursachen

Die Wirtschaftspolitiker glauben, sie könnten durch staatliche Maßnahmen Arbeitsplätze schaffen.

Ziel

Förderung der mittelständigen Industrie muss verstärkt werden. Soziale Marktwirtschaft sollte das Ziel sein.

Lösung

a) Erfolgsmessung
Es sind Systeme zu entwickeln, wie der Erfolg einer Förderung gemessen werden kann.
b) Befreiung von Fesseln
Die Wirtschaft ist grundsätzlich von behördlichen Fesseln zu befreien. Dazu braucht es kein Konjunkturprogramm oder Steuerermäßigung.

Soziale Komponenten

Der Weiterexistenz der Betriebe ist im Zweifelsfall der Vorrang zu geben. Der bisherige Schutz des Einzelnen vor der "Willkür" der Betriebsinhaber bei Entlassungen ist immer dann zu Gunsten des Betriebes zu entscheiden, wenn der Betrieb Verluste macht. In der Finanzkrise hat sich die deutsche "Kurzarbeit" anscheinend gut bewährt. Dieses System könnte weiter präzisiert und in künftigen Krisen verstärkt eingesetzt werden.

Kontrolle

Staatsquote unter 50%.
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